BGM in kleinen Unternehmen

BGM in kleinen Unternehmen – digital erfolgreich

Digitales BGM – Praxisbeispiel kleine Unternehmen

„Kleine Unternehmen brauchen (noch) kein BGM“.

Eine völlig falsche Annahme. Denn Mitarbeiter*innen sind in jedem Unternehmen eine der bedeutendsten Ressourcen – besonders in sehr kleinen Unternehmen. BGM hat einen vielfältigen Nutzen für Arbeitnehmer als auch -geber, welcher langfristig zu einem gesünderen und produktiveren Unternehmen führt. Außerdem stellen kleine und mittlere Unternehmen mit 99,6% im Jahr 2017 die große Mehrheit am österreichischen Markt dar (Quelle: bmdw.gv.at). Dies verdeutlicht die Relevanz und das Potential von Gesundheitsmaßnahmen in kleinen Unternehmen weiter. Auch kleine Betriebe sollten sich demnach unbedingt mit der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements auseinandersetzen.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass digitales BGM – z.B. Unterstützung und Ergänzung des BGM durch eine App – eine besonders geeignete Lösung für noch sehr kleine Unternehmen sind. 

Im folgenden sehen Sie eine kurze Zusammenfassung des Artikels. 

Auf einem Blick:

Problem 1: Keine klaren Verantwortlichkeiten
✓  Lösung: Personalaufwand für die Verwaltung eines digitalen BGM Tools ist relativ gering, verglichen mit klassischen Maßnahmen.

Problem 2: Kleines Budget
✓  Lösung: Digitales BGM ist verhältnismäßig günstig und aus diesem Grund eine gute Wahl für kleine Unternehmen. 

Problem 3: Wenige Teilnehmer und Anonymität wird gefordert
✓  Lösung: Bei digitalen Maßnahmen ist die Teilnehmerzahl weniger relevant und eine anonyme Teilnahme ist einfach möglich.  

Für Fragen oder Beratungsgespräche stehen wir jederzeit zur Verfügung:

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Probleme im BGM bei kleinen Unternehmen

Zusammengefasst lassen sich folgende Probleme für kleine Unternehmen oder Start-ups identifizieren: 

PROBLEM 1:
Keine klaren Verantwortlichkeiten.

Einen BGM Manager findet man in kleinen Unternehmen selten. Grund dafür ist meistens, dass weder der Bedarf gesehen wird noch die zeitlichen Ressourcen gegeben sind. Lösung vieler Unternehmen hierfür ist, einen Mitarbeiter zu bitten, das BGM neben seinem eigentlichen Beruf zu koordinieren. Dabei fehlt aber oft das Fachwissen sowie die zeitlichen Ressourcen und aus diesem Grund wird das Gesundheitsmanagement auch nur halbherzig durchgeführt und Verantwortlichkeiten schwinden. 

✓ Lösung durch digitales BGM: Mit digitalen Tools personelle Ressourcen sparen

Digitale BGM Lösungen helfen dieses Problem zu bekämpfen. Warum? Weil weniger personelle Ressourcen und Aufwände benötigt werden. Digitale BGM Tools sind meistens bereits mit Inhalten befüllt. Es ist somit kein eigener Content-Creator nötig und auch der organisatorische Aufwand kann dadurch stark gesenkt werden, da die Kurse und Inhalte meistens auch über einen längeren Zeitraum hinweg geplant und dann automatisiert ausgespielt werden können. Eine effiziente Nutzung bieten digitale Tools auch in anderen Bereichen des BGM: Teilnehmermanagement für Kurse, Evaluierungen der Angebote oder Umfragen zu unternehmensinternen Belangen. Papierlisten für Anmeldungen oder teure klassische Umfragen sind nicht mehr nötig, da dies in den Tools wesentlich schneller abgewickelt werden kann. Insgesamt sorgt diese einfache Nutzung dafür, dass sogar Teilzeit-BGM-Manager das Gesundheitsmanagement effektiv umsetzen können. 

 

PROBLEM 2:
Kleines Budget. 

Für kleine Unternehmen in der Wachstumsphase spielen Kosten eine große Rolle. Die Summen, die für gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Kurse oder Workshops einkalkuliert werden müssen, schrecken oft ab. Besonders bei noch sehr wenigen Arbeitnehmer*innen stellt sich die Frage, ab wie vielen Personen sich ein Kurs rechnet.

✓ Lösung durch digitales BGM:  Digitale BGM Tools sind kostengünstiger. 

Daher empfiehlt es sich bereits entwickelten Content für das Gesundheitsmanagement zu verwenden. Digitale BGM Apps und Plattformen machen genau das. Gemeinsam mit Expert*innen werden digitale Inhalte zu den Themenbereichen der klassischen BGF Maßnahmen entwickelt – dazu gehören Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit. Diese können in verschiedenster Form in den Systemen für die Nutzer aufbereitet werden. Für das Unternehmen entstehen keine weiteren Aufwände als die monatliche Nutzungspauschale. Diese ist in der Regel für kleine Unternehmen auch relativ niedrig und definitiv kostengünstiger als regelmäßig selbstständig Maßnahmen zu organisieren. Natürlich können und sollten zu den digitalen Kursen im optimalen Fall auch analoge stattfinden, dennoch bilden die digitalen Angebote eine solide und günstigere Basis für den Anfang.

Außerdem bieten digitale BGM Tools einen langfristigen Nutzen, denn BGM Apps und Plattformen bauen häufig auf Einheiten in Form von Videos auf. Diese können beliebig oft wiederverwendet werden. Auch der dazu verfasste Content verfällt nicht. Treten also zu einem späteren Zeitpunkt neue Mitarbeiter*innen dem Unternehmen bei, können diese Inhalte nach wie vor genutzt werden. Die räumlichen Ressourcen werden ebenfalls geschont, da die Maßnahmen können entweder direkt als Online Meeting abgewickelt werden oder die Inhalte werden wie bereits beschrieben im System bereit gestellt. 

PROBLEM 3:
Wenige Teilnehmer und Anonymität wird gefordert. 

Betriebliches Gesundheitsmanagement befasst sich durchaus auch mit sensiblen Themen. Besonders in sehr kleinen Teams sind sensible Gespräche und die Annahme von solchen Maßnahmen oft schwierig, da Mitarbeitende Angst haben, dass es sich auf Ihre Position sowie Ruf auswirkt. Auch bei Umfragen gibt es oft nur zurückhaltende Antworten, da befürchtet wird, dass aufgrund der kleinen Teamgröße Rückschlüsse gezogen werden können. 

✓ Lösung durch digitales BGM:  Digitales und anonymes Programm liefern

Zum einen bieten digitale BGM Maßnahmen den Vorteil, dass diese auch von wenigen oder einzelnen Personen wahrgenommen werden können. Wenn Sie in einer BGM App zum Beispiel einen Kochkurs veröffentlicht haben, kann dieser von Mitarbeitenden zu jeder Zeit und von überall angesehen werden. Im Vergleich dazu müssen bei klassischen Workshops oft eine Mindesteilnehmeranzahl erfüllt werden. Weiterer Bonuspunkt: die Teilnahme ist komplett anonym im digitalen Raum (zumindest in den meisten). Bieten Sie Ihrem Team Unterlagen und Workshops digital und anonym an, kann die Teilnehmerzahl und vor allem die Wirkung wesentlich gesteigert werden. Denken Sie nur an einen Workshop zur Suchtbekämpfung oder finanziellen Schwierigkeiten: das möchte man nicht unbedingt mit jedem teilen. 

 

 

 

Digitales BGM mit App:

Windhund Workplace

Windhund Workplace ist eine Plattform für das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Mit dieser können Sie die oben genannten Lösungsvorschläge einfach und nachhaltig umsetzen. Gerne stellen wir Ihnen das Produkt in einem kurzes Gespräch vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr BGM auch bei einem noch sehr kleinen Unternehmen effektiv gestalten:

Demo anfragen

Zusammengefasst

Auch für noch kleine Unternehmen in der Wachstumsphase stellt das Betriebliche Gesundheitsmanagement einen Ansatz dar, der unbedingt verfolgt werden sollte. Die Gesundheit der Mitarbeiter*innen ist wichtig und der Nutzen des BGM führt zu bedeutenden Vorteilen für das Unternehmen. Digitale BGM Tools bieten sich für diese Situation sehr gut an, da sie kostengünstig sind, der Personalaufwand gering ist, es keine limitierenden Rahmenbedingungen wie Räumlichkeiten gibt und die Inhalte durch die digitale Form einen langfristigen Nutzen schaffen.

Mehr Info zu digital unterstütztem BGM finden Sie in unserem Whitepaper zum Thema digitales BGM.  Für Fragen und Anliegen können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren. 

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