Windhund Sinnbild 3 Gründe für BGM manager

BGM Manager einstellen: ja oder nein?

3 Gründe die dafür sprechen

Wenn Sie Geschäftsführer eines Unternehmens sind, standen Sie eventuell schon einmal vor der Frage, ob Sie die Position des BGM-Managers besetzen oder nicht. Sie fragen sich vielleicht, ob es wirklich nötig ist, für das Betriebliche Gesundheitsmanagement eine eigene Fachkraft einzustellen.

Oder Sie sind gerade zum BGM-Manager geworden. Ja, auch das gibt es. In vielen Unternehmen übernehmen nämlich Personen mit anderem Fachgebiet das BGM als neue Teilaufgabe ihres Jobs. So stehen auch solche Personen häufig vor der Frage, warum es jetzt auf einmal nötig ist, einen BGM-Manager zu benennen und was in dieser neuen Rolle nun von ihnen erwartet wird.

Um Ihnen in diesen Situationen zu helfen, betrachten wir in diesem Artikel drei Gründe, weshalb BGM-Manager im Unternehmen wichtig sind und sie einen positiven Effekt auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement haben.

Grund Nummer 1 – Bedeutung:

Wird im Unternehmen ein BGM-Manager benannt oder dezidiert eine Fachkraft dafür eingestellt, wirkt sich das insofern positiv auf das Gesundheitsmanagement aus, indem indirekt diese Botschaft kommuniziert wird: „Das BGM ist bei uns im Unternehmen so bedeutend, dass wir eine eigene Stelle mit Aufgaben dieses Bereichs besetzen können!“. Es zeigt den Beschäftigten das das Thema ernst genommen wird und ermöglicht eine professionelle Umsetzung.

Grund Nummer 2 – Effektivität:

Neben der Darstellung des Engagements werden durch einen BGM-Manager auch ganz neue Ergebnisse möglich. Konzentriert sich eine Person zumindest einen fix definierten Stundensatz pro Woche mit dem Thema, können weitaus bessere Ergebnisse erzielt werden, als wenn das Thema nur nebenbei behandelt wird. Die Person erlangt vertiefte Einblicke und kann sich darauf konzentrieren, die richtigen Maßnahmen für die aktuelle Situation umzusetzen.

Grund Nummer 3 – Kommunikation

Kommunikation – ein Schlüsselfaktor in vielen Bereichen, und so auch dem Gesundheitsmanagement. Gibt es einen BGM-Manager im Unternehmen, können sich die Beschäftigten mit Sorgen, Wünschen oder Feedback direkt an eine Person vor Ort wenden. Das spart Zeit und gibt allen Beteiligten das Gefühl von Mitsprache und Relevanz. Auch für die Führungspositionen entstehen dadurch Vorteile: Ziele, Maßnahmen und Evaluierungen können direkt besprochen werden und bleiben sozusagen „im Haus“.

Zusammengefasst

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie, sollten Sie vor der Entscheidung stehen, diese Position zu besetzen oder nicht, stets daran denken sollten, aus welchem Grund Sie das Betriebliche Gesundheitsmanagement im Unternehmen betreiben.

Es geht darum, die Gesundheit des Teams hoch zu halten, Krankheiten vorzubeugen und ein angenehmes Betriebsklima und -umfeld zu schaffen. Langfristig kann so der gesamte Betrieb produktiver werden und sich gesund weiterentwickeln. Sollten also die Ressourcen im Unternehmen gegeben sein, diese Rolle zu besetzen – zu Beginn zum Beispiel auch als Teilzeitkraft – dann empfehlen wir klar dies zu tun. Schließlich ist es eine Investition, von der das gesamte Team profitiert, wenn sie mit klaren Zielen, Budget und Engagement eingeführt wird.

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